Die persönliche Einstellung gegenüber neuen Medien ist entscheidend

Kategorie: Medienbildung, Mediengesellschaft, Schulentwicklung | Kein Kommentar

Zurück von der Tagung der ICT-Kommission der SATW in Münchenwiler. Unsere Aufgabe: Empfehlungen zuhanden der EDK zur Umsetzung der ICT-Strategie ausarbeiten. Ich hielt das Eingangsreferat zum Thema «Medienintegration in den Unterricht – Ein Prozess der Schulentwicklung». Mehr zu allen Referaten hier.

Sehr gewinnbringend empfand ich die Arbeiten in den Gruppen. Unsere Arbeitsgruppe arbeitete Empfehlungen bezüglich der Ausarbeitung von ICT-Konzepten in den Einzelschulen aus. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie zentral die persönlichen Einstellungen der einzelnen Lehrpersonen gegenüber neuen Medien handlungsleitend sind: Ihre Grundeinstellungen bezüglich ICT im Unterricht, ihr persönlicher Umgang mit ICT in Beruf und privat. Da können umfassende ICT-Konzepte geschrieben werden, Computer, Netzwerk und Software können vorhanden sein, und Lehrpläne zur Medienbildung können vorliegen. Sogar eine pädagogische Beratung der Lehrpersonen kann durch den ICT-Verantwortlichen angeboten werden. Ob und in welcher Weise der Computer und andere Medien im Unterricht thematisiert werden und mit welchem Ziel (als Werkzeug und/oder als Gegenstand der Medienbildung), entscheidet schlussendlich die Lehrperson selbst.
Unsere Liste möglicher Massnahmen zur Veränderung der Einstellungen von Lehrpersonen, Schulleitung und ICT-Verantwortlichen war ermutigend lang. Was davon wohl irgendwann mal umgesetzt wird? – Ist es überhaupt möglich, mit «Massnahmen» eine persönliche Einstellung zu verändern? Ich bin mir da nicht so sicher, trotz schöner Massnahmenliste…

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