Studienwoche «Ein Dorf aus der Kameraperspektive» – Drehbucharbeit mit Primarschülern

Kategorie: Film, Medienbildung | Kein Kommentar

Eine weitere Studienwoche Klassenlager mit Studierenden der Primarstufe; dieses Jahr in Zusammenarbeit mit zwei Primarklassen am Lagerort Sedrun. Fünf Filmteams arbeiten mit semiprofessionellen Videokameras, weitere zehn Schülergruppen mit iPads. Das Thema: «Berufe früher und heute». Entstanden sind zehn Schülerfilme mit erstaunlich vielseitiger Dramaturgie. Nicht zuletzt ist dies der kreativen Drehbucharbeit und Schnittplanung zu verdanken, welche die Studierenden mit ihren Schülerinnen und Schülern gestaltet haben.

_elektrikerEinführung der Studierenden am ersten Tag in Gestaltung eines Dokumentarfilms: Filmgestaltung, Kamerahandling, Drehbuch, Interviewtechnik und Filmschnitt. Ab Dienstag arbeiten sie mit den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klasse: Einführung ins Thema Dokumentarfilm, Filmplanung, Dreh und Filmschnitt am iPad. Es entstehen Kurzfilme über Berufsleute im Dorf: Schreiner, Koch, Schneiderin, Architekt, Geleisebauer, Schneiderin, Elektriker, Sportartikelverkäuferin, Hotelier und Bauer.

Bemerkenswert sind die Techniken der Schnittplanung, welche von Studierenden und Schülern entwickelt wurden: Mit Themenkarten, Screenshots, Diagrammen und diversen Listen erarbeiteten sie die Dramaturgie. Geschichten erzählen mit dokumentarischem Material, das ist ihnen zweifellos gelungen.

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Am Freitag findet dann die Premiere statt: Eine Filmschau mit zehn Schülerfilmen und fünf Studierendenfilmen. Letztere dokumentieren das filmische Schaffen der Schüler.
Anregungen zur Filmarbeit mit Schülern gibt das Dossier «Filme erzählen Geschichten» von Dominik Roost, erhältlich als PDF oder als E-Book.

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