Von Notebookwagen und gescheiteren Formen der Computerorganisation

Kategorie: Mediendidaktik, Schulen organisieren ICT | Kein Kommentar

computer_tragen_anschluss-1Letzte Woche waren wir unterwegs in Sachen ICT-Evaluation. Dazu gehört auch ein Augenschein in den Schulhäusern. Wir haben viele Schulhäuser besucht, X Schulzimmertüren geöffnet, Computerzimmer und Serverracks angeschaut, viele Kinderhände geschüttelt. Und immer wieder Kinder vor dem Computer, alleine und erfreulicherweise auch öfters in Kleingruppen. Dabei ist uns aufgefallen, wie die Schülerinnen und Schüler vor Art Serviertabletts sitzen, darauf sind Notebook, Computermaus und Kopfhörer «angerichtet».

computer_tragen_anschluss-2Die Vorteile dieser Organisationsform werden uns bewusst, als sich eine Lehrerin bei der Kollegin erkundigt, ob sie einige Notebooks für die Projektarbeiten im Gruppenraum «schnell» ausleihen könne. Die Computer werden dann auf den Tabletts von je einer Schülerin abgeholt, alles schön beisammen, gut tragbar auch für 10-Jährige. Vorbei die unlösbaren Probleme, wie wohl ein Notebook-Wagen im Schulhaus ohne Lift in die 3. Etage transportiert werden kann.

Zu recht ist der pädagogische ICT-Verantwortliche etwas stolz auf seine Kreation. Erstellt wurden die Computer-Tabletts schliesslich von Schülern der Oberstufe. Dort ging man einen Schritt weiter und man gestaltete einen Schrank im Teamzimmer so, dass die Tabletts gleich wie Schubladen ein- und ausgeschoben werden können, natürlich mit entsprechenden Anschlüssen hinten, um die Geräte gleich im Kasten aufzuladen. Praktisch. Hoffen wir nur, dass die Computer dort im Schrank nicht vergessen gehen…

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