Web 2.0 und Social Media gegen LMS?

Kategorie: Mediendidaktik | 1 Kommentar

Am 23. und 24. März lud SWITCH die E-Learning-Verantwortlichen der Schweizer Hochschulen an die jährliche eduhub-Tagung nach Lugano ein. Die Tagung widmet sich dem Thema «The Challenge of Open Ideas», rund um Web 2.0 und Social Media. Die Fachtagung bietet eine eigentliche Werkschau der  E-Learning-Fachstellen an Schweizer Universitäten und Hochschulen. Das Programm beeindruckt mit einem vielfältigen Themenangebot. Dank dem gelungenen Präsentationskonzept der Learning-Cafés und der Special Interest Groups können die E-Learning-Verantwortlichen ihre aktuellen Projekte gegenseitig präsentieren und zur Diskussion zu stellen. In der Keynote zum Auftakt gingen Florian Gnägi (frentix) und Andra Back (UNISG) der Frage nach, ob Learning Management Systeme im Zeitalter von Web 2.0 und Social Media noch zukunftsfähig sind.

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  • […] Der AAA Info Day von SWITCH an der Uni Bern wird wohl voraussichtlich der letzte sein. Die 2004 gestartete AAA/SWITCH-Intitiative zur Unterstützung der Universitäten und Hochschulen beim Aufbau von Infrastruktur und E-Learning-Angeboten läuft dieses Jahr aus. Zum letzten Mal können die Hochschulen Anträge zur Unterstützung von Projekten einreichen, wie Christoph Witzig von SWITCH in seiner Präsentation (PDF) ausführt. Bislang wurde die beeindruckende Zahl von 93 Projekten eingereicht und gut fünfzig abgeschlossen; siehe Liste der AAA-Projekte. Unter den Entwicklungsprojekten befinden sich im Bereich E-Learning mehrere Projekte zur Entwicklung von Mobile Apps wie Academic Learning Cards (PDF) oder Projekte zur Entwicklung einer auf die Bedürfnisse einer Hochschule zugeschnittenen «Lernumgebung» wie New Learning Environments (Prezi Präsentation). An dieser Stelle sei die kritische Frage nach dem Sinn der Entwicklung von auf die Bedürfnisse der Hochschule zugeschnittenen Tools erlaubt. So gibt es beispielsweise in Anlehnung an obiges Beispiel einer adaptierbaren «Lernumgebung» bestehende Produkte wie Netvibes oder iGoogle welche sich bestens eignen, um institutionelle Lerninstrumente (das LMS der Hochschule) und nicht-institutionelle Instrumente (Web 2.0-Tools) an einem Ort zu bündeln. Doch dieselbe kritische Frage müssten wir uns auch für das Entwicklungsprojekt Annotating Academic Video, an welchem sich die PH Zürich beteiligt, gefallen lassen. Wir wissen diesbezüglich: Ein Feature fehlt immer … Insgesamt stellt sich hier einmal mehr die Frage, wohin die Entwicklung von Lernmanagement Systemen führen soll, im Zeitalter von Social Media und Web 2.0-Tools, welche oft kostenlos und oft einfacher zu bedienenen sind. Die SWITCH eduhub-Tagung 2011 hat dieses Thema bereits bearbeitet, siehe Blogbeitrag. […]